Historie

1927

Das Unternehmen HAMUEL wird durch Hans Mühlhofer und Theodor Kirschbaum in Marktredwitz gegründet.

 

1936

Mit der Produktion von Stahlhaltern, mitlaufenden Körnerspitzen und Zubehörteilen für Werkzeugmaschinen macht sich das Unternehmen einen guten Namen.

 

1945

Nach dem Kriegsende erfordert der Wiederaufbau der Firma größere Anstrengungen.

 

1962

Die Fertigung von Baugruppen für Drehmaschinen bringt weitere Erfolge. Automatisch gesteuerte Koordinatentische werden entwickelt und im Markt eingeführt.

 

1968

Auf der Werkzeugmaschinenausstellung in Hannover sorgt ein NC-gesteuerter Koordinatentisch für Aufsehen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es in der Bundesrepublik nur etwa 50 Werkzeugmaschinen, die mit NC-Steuerung ausgerüstet sind.

 

1970

Die Herstellung der Koordinatentische bringt das Unternehmen weiter voran.

 

1976

HAMUEL übernimmt mit der Firma Schirrmacher einen wichtigen Zulieferer. Damit entsteht ein erstes Standbein in Meeder bei Coburg, das in den folgenden Jahren weiter ausgebaut wird.

 

1978/79

Zum Produktionsprogramm gehören Vorrichtungen und Teleskopabdeckungen. Zu diesem Zeitpunkt werden Präzisionskoordinatentische, Langbetten für CNC-Bearbeitungszentren und Baugruppen für Fahrständermaschinen der Firmen CHIRON und STAMA entwickelt und in Serie hergestellt.

 

1982/83

Für die Firma MBB in Augsburg erfolgt die Entwicklung und Herstellung von zwei Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen zur Bearbeitung von Aluminium-Integral-Bauteilen für die Flugzeugindustrie bis 8m Werkstücklänge.

 

1985

Als Technologieführer baut HAMUEL in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule in Darmstadt die erste Maschine aus Polymerbeton für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.

 

1987

Es erfolgt die Integration des Unternehmens in die SCHERDEL Gruppe. Mit dem Bau von Laserschweißanlagen für das Schweißen von PKW-Dächern erweitert sich die Produktpalette.

 

1990

HAMUEL erhält den Auftrag zur Überholung und Modernisierung aller Portalfräsmaschinen der DASA im Werk Augsburg.

 

1997

HAMUEL präsentiert auf der Messe in Hannover die neu entwickelte und universell einsetzbare Portalfräsmaschine SHAPE 2000.

 

1998

Es erfolgt die Gründung einer 100% Tochtergesellschaft mit dem Namen Hamül Maschinenbau Plauen GmbH & Co. KG. Diese ist ebenfalls in die Firmengruppe SCHERDEL integriert. Eine moderne Fertigung für Blech- und Stahlschweißkonstruktionen bis 25 t Stückgewicht wird in Plauen auf 4400 Quadratmeter Hallenfläche eingerichtet.

 

1999-2000

In Kooperation mit der Alstom Power AG erfolgt die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehfräsmaschine HSTM-800 und HSTM-2000. Insgesamt elf dieser Maschinen kommen zur Komplettbearbeitung von Kurbelwellen und Turbinenschaufeln in nur einer Aufspannung zum Einsatz.

 

2004

Das Unternehmen HAMUEL gründet eine 100% Tochtergesellschaft mit dem Namen Reichenbacher Hamuel GmbH. In dieser wird mit der Firma HAMUEL das Produktprogramm der Firma Reichenbacher GmbH fortgeführt und weiterentwickelt.

 

2009

HAMUEL stellt die Baureihe HSTM XL vor.

 

2011

HAMUEL präsentiert auf der Messe EMO die neue Baureihe HSTM HD in Mineralguss.

 

2012

HAMUEL eröffnet die Fertigung für die Mineralguss Komponenten.

 

2013

HAMUEL erhält den EMO Award des Industriemagazins MM Maschinenmarkt für die weltweit erste Hybrid-Reparaturmaschine.

 

2016

HAMUEL entwickelt das HSC Dreh Fräszentrum HSTM 150 S2.

 

2017

HAMUEL feiert das 90-jährige Jubiläum und weiht eine neue Produktionshalle am Standort Meeder ein.

 

2019

HAMUEL erweitert das HSC Dreh Fräszentrum HSTM 150 HD mit Zusatzfunktionen.